Hirngesundheit entscheidet über Lebensqualität, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe. Die moderne Neurologie hat in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte erzielt: Schlaganfälle und Demenz werden schneller erkannt und effektiver behandelt, neue Therapien verändern die Prognose neurologischer Erkrankungen nachhaltig.
Doch 2026 steht das Fach an einem Wendepunkt. Künstliche Intelligenz, Big Data und High-Tech-Diagnostik erobern mit rasanter Geschwindigkeit Klinik und Praxis. Algorithmen analysieren Bilddaten, prognostizieren Risiken und unterstützen Therapieentscheidungen.
Aber wird Medizin dadurch tatsächlich besser?
Gelingt der Schritt von der Reparaturmedizin hin zu wirksamer Prävention?
Und was geschieht mit Empathie, Inklusion und ärztlichem Zuhören in einer zunehmend technisierten Versorgungsrealität?
Im Rahmen der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie (ÖGN) 2026 in Villach – unter dem Leitmotiv „Neurologie zwischen Hi-Tech und Empathie“ – laden wir Sie herzlich zu unserem hybriden Pressegespräch in Wien ein:
Datum: 4. März 2026
Uhrzeit: 9:00 bis 10:30 Uhr
Ort: Club am Hof 8, 1010 Wien
Themen des Pressegesprächs
- High-Tech & KI – Revolution oder überschätztes Versprechen?
Wo steht die moderne Neurologie 2026 tatsächlich – in der Forschung, in der Klinik, im Versorgungsalltag? Spüren Patient:innen den technologischen Fortschritt bereits konkret? Und wie wird sich das Fach in den kommenden Jahren verändern? - Prävention – wird sie zur stärksten Therapie?
Wie stark lassen sich Schlaganfälle und Demenzen heute durch gezielte Vorsorge beeinflussen? Warum spielen Impfungen eine entscheidende Rolle beim Schutz vor schweren neurologischen Erkrankungen wie Meningitis? Und wie gelingt es, Prävention rechtzeitig zu Menschen zu bringen, die sich noch gesund fühlen? - Inklusive Medizin & Empathie – bleibt der Mensch im Mittelpunkt?
Was bedeuten Inklusion und Empathie in einer hoch technisierten Medizin? Welche Erwartungen haben Patient:innen an eine moderne Neurologie? Und was braucht es, damit Zuwendung, Teilhabe und ärztliches Zuhören nicht dem Effizienzdenken zum Opfer fallen?
IHRE GESPRÄCHSPARTNER:INNEN (alphabetisch):
Univ.-Prof. Dr. Christian Enzinger, Past-Präsident ÖGN, MUG vor Ort
Prim.a Priv.-Doz.in Dr.in Julia Ferrari, Präsidentin-elect ÖGN, vor Ort
Univ. Prof. Dr. Johannes Fellinger, Leiter Klinisches Forschungsinstitut für Entwicklungsmedizin JKU Linz, vor Ort
Prim. Univ.-Prof. Dr. Jörg R. Weber, Präsident ÖGN, vor Ort
Prof. Dr. med. Roland Wiest, Universitätsinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Inselspital Bern, online
DAS PRESSEGESPRÄCH IST ZEITGLEICH ALS LIVESTREAM ONLINE VERFÜGBAR, AUCH IM LIVESTREAM BESTEHT DIE MÖGLICHKEIT, FRAGEN ZU STELLEN.
Wir bitten um Ihre Anmeldung und Bekanntgabe der Art Ihrer Teilnahme – vor Ort oder per Livestream. Für den Livestream erhalten Sie bei Anmeldung die Login-Details zur Online-Teilnahme.
Anmeldung unter: karine.assadian@commedia.co.at
Link: https://www.oegn.at/jahrestagungen/
com.media – Agentur für Kommunikation
Mag.a Dr.in Karine Assadian
Tel.: + 43 676 33 63 568
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