Mit über 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat die Jahrestagung der ÖGN 2026 in Villach einmal mehr die Dynamik und Vielfalt der Neurologie sichtbar gemacht. Drei Tage mit hochkarätigen Vorträgen, aktuellen Entwicklungen und intensiven Diskussionen spiegelten das Spannungsfeld zwischen High-Tech und Empathie sowie das breite Spektrum des Fachs eindrucksvoll wider. In folgenden Videos sehen Sie Zusammenfassungen ausgewählter Beiträge:
Die neue ILAE-Klassifikation 2025 bringt eine deutliche Vereinfachung der Epilepsiediagnostik. Im Zentrum stehen wenige, klinisch praktikable Klassen (fokal, generalisiert, nicht bekannt) sowie die alltagsrelevante Unterscheidung fokaler Anfälle mit oder ohne Bewusstseinsstörung. Ergänzend werden Deskriptoren eingesetzt, um Anfälle näher zu beschreiben und SUDEP-relevante Anfallstypen hervorgehoben – Welche Bedeutung das für klinische Entscheidungsprozesse hat, erfahren Sie von Prim. Univ.-Prof. Dr. Eugen Trinka im Video.
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Die neuen MS-Diagnosekriterien 2024 ermöglichen eine deutlich frühere und sensitivere Diagnosestellung – erfordern jedoch standardisierte Protokolle, klinische Expertise und sorgfältige Interpretation. Die Möglichkeit einer frühen Diagnosestellung bedeutet, entzündlich bedingte ZNS-Schädigung durch konsequente Therapie früh begrenzen zu können. Die Frage, ob die Erkrankung dadurch wirklich häufiger wird, versucht Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Christian Enzinger im Video, zu beantworten.
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Ob Embolic stroke of undetermined sourced (ESUS), trotz der verbesserten Diagnostik noch ein aktuelles Konzept ist, hat Julia Ferrari in Ihrem Vortrag mit einem klarem “Ja” beantwortet. Dennoch gibt es mittlerweile zahlreiche Schlaganfallursachen, die identifiziert werden können. Welche diese sind erläutert Prim.a Priv.-Doz.in Dr.in Julia Ferrari im Video.
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Vor kurzem haben Daten gezeigt, dass die Prävalenz von Parkinson-Erkrankungen in der Bevölkerung stark zunimmt und die Mortalitätsraten höher sind als bei jeder anderen neurologischen Erkrankung weltweit. Prim.a Regina Katzenschlager geht in ihrem Statement den möglichen Ursachen für diese Entwicklung auf den Grund:
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